Starker Auftritt des deutschen Finswimming-Teams bei den World Games
Das deutsche Finswimming-Team hat bei den World Games in Chengdu mit herausragenden Leistungen überzeugt. Gerade die sächsischen Sportler*innen setzten entscheidende Akzente, verbesserten mehrfach den Weltrekord und den World-Games-Rekord – allen voran Max Poschart und Justus Mörstedt, die durch Spitzenleistungen in Einzel- und Staffelwettbewerben das deutsche Team anführten. Die starke Präsenz Sachsens in der Nationalmannschaft unterstreicht die große Bedeutung des Freistaates für den deutschen Flossenschwimmsport und spiegelt sich in den herausragenden Erfolgen der World Games wider.

Insgesamt waren sieben Starter*innen aus Sachsen in Chengdu vertreten: Lilly Placzek und Michéle Rütze (TSC Dresden-Nord), Kyra Säbisch, Nadja Barthel, Justus Mörstedt, Max Poschart und Niklas Loßner (alle SC DHfK Leipzig). Sie wurden von Coach Lutz Riemann (SC DHfK Leipzig) begleitet. Neben sportlichen Spitzenleistungen beeindruckte vor allem der Teamgeist – sowohl im Becken als auch außerhalb. Mit großer Unterstützung durch Trainer*innen und Betreuer*innen gelang es der Mannschaft, sich eindrucksvoll auf der Weltbühne zu präsentieren und die eigene Spitzenposition im internationalen Feld zu bestätigen. Weitere Einblicke, Bilder und Impressionen aus Chengdu gibt es auf den Social-Media-Kanälen und der Website des Verbandes Deutscher Sporttaucher (VDST).
Medaillen Finswimming
- Goldmedaille, 4×50m Surface Staffel Männer: Mit Max Poschart, Justus Mörstedt, Niklas Loßner (alle SC DHfK Leipzig) und Marek Leipold (TH; TSC Erfurt), neuer Weltrekord: 59,35s - (weltweit erste Staffel unter 1min).
- Goldmedaille, 4×100m Surface Staffel Männer: Deutschland siegte mit Max Poschart, Justus Mörstedt, Niklas Loßner (alle SC DHfK Leipzig) und Marek Leipold (TH; TSC Erfurt), Zeit: 2:17,39min.
- Goldmedaille, 100m Surface Männer: Max Poschart (SC DHfK Leipzig), neue World Games Rekordzeit: 33,81s.
- Silbermedaille, 100m Surface Männer: Justus Mörstedt (SC DHfK Leipzig), Zeit: 34,81s
- Silbermedaille, 50 m Apnoe Männer: Max Poschart (SC DHfK Leipzig), Zeit: 13,87 s
- Silbermedaille, 200 m FS Männer: Justus Mörstedt (SC DHfK Leipzig), Zeit: 1:18,80 min – (neuer Deutscher Rekord und persönliche Bestzeit)
- 4. Platz, 200 m Surface Männer: Max Poschart (SC DHfK Leipzig)
Die vier sächsischen Finswimmerinnen Lilly Placzek und Michéle Rütze (TSC Dresden-Nord) sowie Nadja Barthel und Kyra Säbisch (SC DHfK Leipzig) platzierten sich in den Einzel- und Staffelstarts in den Top 8 der Welt und verbesserten mehrfach ihre Qualifikationszeiten.
Silber bei den World Games – Nele Kurzke und das deutsche Beachhandball-Team im Shoot-Out gestoppt

Es war ein Finale voller Emotionen und Wendungen: Die deutschen Beachhandball-Frauen mussten sich bei den World Games in einem packenden Endspiel Argentinien im Shoot-Out geschlagen geben und holten damit Silber. Mit dabei im deutschen Team: die sächsische Torhüterin Nele Kurzke vom HC Leipzig, die im Turnierverlauf mehrfach mit starken Paraden auf sich aufmerksam gemacht hatte.
Der Start ins Endspiel verlief vielversprechend. Hochkonzentriert und willensstark sicherte sich die Mannschaft von Bundestrainer Alexander Novakovic den ersten Satz klar mit 16:10. Doch Argentinien kämpfte sich zurück, dominierte den zweiten Durchgang (18:8) und erzwang das Shoot-Out. Dort entschieden Kleinigkeiten: Während Argentinien seine Würfe konsequent verwandelte, scheiterten zwei deutsche Spielerinnen – und damit war Gold vergeben. Trotz der Enttäuschung über die Finalniederlage überwog der Stolz auf eine insgesamt starke Turnierleistung.
Sächsische Sportakrobat*innen zeigen Ihr Können bei den World Games 2025

Die sächsische Sportakrobatik hat bei den World Games im chinesischen Chengdu ein starkes Ausrufezeichen gesetzt: Der größte Teil des Teams kam aus Sachsen – sie bewiesen eindrucksvoll ihre Weltklasse. Mit einem Dresdner Männer-Vierer in den Top 6 der Welt und einem Hoyerswerdaer Frauen-Trio als Vierte der World Games unterstrich Sachsen einmal mehr seinen Ruf als Talent- und Leistungszentrum der deutschen Sportakrobatik.
Dresdner Herrenvierer
Der Herrenvierer vom Dresdner SC mit Andreas Benke, Carl Frankenstein, Aaron Borck und Pascale Dreßler zeigte bei seinem letzten gemeinsamen Auftritt unter Trainer Aleksandr Hauk großartige Leistungen. Nach einer knappen verpassten Finalqualifikation (nur 0,55 Punkte fehlten) überzeugten die vier Athleten mit einer nahezu fehlerfreien Balance-Übung und begeisterten das Publikum mit Weltklasse-Elementen. Ohne den kleinen Patzer in der ersten Übung wäre eine Finalteilnahme realistisch gewesen – dennoch zählen sie nun offiziell zu den sechs besten Herrengruppen der Welt. Der Wettkampf markierte den emotionalen Abschluss einer erfolgreichen gemeinsamen Karriere.
Frauen-Trio aus Hoyerswerda und Kubschütz
Auch das Frauen-Trio mit Tara Englerund Tia Gazsi (SC Hoyerswerda)sowie Anna Jesse (SV Kubschütz) war ein sächsisches Aushängeschild. In einem hochklassigen Starterfeld erreichten sie das Finale der besten vier Damengruppen der Welt und belegten einen hervorragenden 4. Platz – nur knapp am Podium vorbei. Mit technischer Präzision, Ausdrucksstärke und Nervenstärke setzten sie sich in der Qualifikation u. a. gegen die Ukraine durch und bestätigten im Finale ihre Weltklasse.
Leider musste Daniel Blintsov (SC Riesa) und seine Partnerin Dina Lust aus Baden-Württemberg in der Kategorie Mixed-Paar aufgrund einer Verletzung ihren Start bei den World Games zurückziehen.
Mehr dazu auf der Website des Deutschen Sportakrobatik Bundes und auf dem Social Media Kanal der sächsischen Sportakrobatik.
Starke Sprintleistung von Anselm Reichenbach bei den World Games

Der sächsische Orientierungsläufer Anselm Reichenbach (SSV Planeta Radebeul) zeigte bei den Sprintentscheidungen der World Games 2024 eine überzeugende Form. Im Einzelsprint erlief er Platz 14 – nur wenige Sekunden fehlten zu einer Top-10-Platzierung. In der Sprintstaffel erreichte er die sechstschnellste Herrenzeit aller Teilnehmer und brachte sein Team zwischenzeitlich auf Rang 6. Am Ende belegte Deutschland Platz 9. Mehr dazu auf der Website Orientierungssport Deutschland.
