Der Sächsische Inklusionspreis 2026 startet in die Bewerbungsphase. Gesucht werden Projekte, Initiativen und Praxisbeispiele aus dem Freistaat, die Inklusion aktiv gestalten und das gelungene Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderungen sichtbar machen.
Mit dem Preis werden Ideen und Engagement ausgezeichnet, die den Gedanken der Inklusion nachhaltig voranbringen und die Ziele der UN- Behindertenrechtskonvention mit Leben füllen. Im Mittelpunkt stehen Projekte mit Vorbildcharakter, die Motivation schaffen und zeigen, wie gesellschaftliche Teilhabe konkret gelingen kann.
Drei Kategorien mit Preisgeldern
Der Sächsischen inklusionspreis 2026 wird in den Kategorien
- „Sport“
- „Arbeiten“
- „So geht sächsisch inklusiv!“
vergeben.
Die Kategorie „Sport“ spielt eine wichtige Rolle. Gesucht werden Vereine, Initiativen und Projekte, die gemeinschaftlichen Sport von Menschen mit und ohne Behinderungen erfolgreich umsetzen und damit gelebte Inklusion im Alltag sichtbar machen.
Inklusion im Sport bedeutet, Menschen unabhängig von individuellen Voraussetzungen ganz selbstverständlich zusammenzubringen. In vielen sächsischen Sportvereinen wird bereits mit großem Engagement gezeigt, wie gemeinsames Sporttreiben Barrieren abbauen und gesellschaftliche Teilhabe stärken kann. Der Sächsische Inklusionspreis ist ein wichtiges und deutliches Zeichen und macht diese wichtigen Beispiele sichtbar und würdigt das Engagement der Menschen, die Inklusion im Alltag mit Leben füllen.“ – Christian Dahms, Hauptgeschäftsführer des Landessportbundes Sachsen.
Auch im Bereich „Arbeit“ stehen insbesondere Projekte im Fokus, die Menschen mit Behinderungen den Zugang zum allgemeinen Arbeitsmarkt erleichtern, inklusiv Ausbildung fördern oder neue Wege der beruflichen Teilhabe schaffen.
In der Kategorie „So geht sächsisch inklusiv!“ werden innovative Beispiele aus dem Freizeitbereich gesucht. So zum Beispiel barrierefreie Denkmäler oder inklusive Tourismusangebote.
In den Kategorien werden jeweils drei Preisträgerinnen und Preisträger ausgezeichnet. Das Preisgeld beträgt jeweils 3.000 Euro.
Wer kann sich bewerben?
Bewerben können sich alle im Freistaat Sachsen ansässigen:
- Organisationen
- Vereine
- Kommunen
- Einrichtungen
- Initiativen
- Projekte
Hier gibt es alle weiteren Infos.
Preisverleihung im Sächsischen Landtag
Die feierliche Verleihung des Sächsischen Inklusionspreises 2026 findet am 3. Dezember 2026 im Plenarsaal des Sächsischen Landtages in Dresden statt. Die Schirmherrschaft übernimmt Landtagspräsident Alexander Dierks.
Das ist die Jury
Zu den Jurymitgliedern gehören neben Christian Dahms, Hauptgeschäftsführer des Landessportbundes Sachsen, Christin Wölk, der Verbandsdirektorin des Kommunalen Sozialverbandes Sachsen, Simone Zimmermann, der Vize-Präsidentin des Sächsischen Behinderten- und Rehabilitationssportverbandes e.V. und Michael Welsch, dem Landesbeauftragten für Inklusion der Menschen mit Behinderungen auch Udo Witschas, Verbandsvorsitzender des KSV Sachsen und Landrat des Landkreises Bautzen, Heike Schmidt, Sozialdezernentin des Landkreises Nordsachsen, Dr. Nicole Porzig, Vorstandsvorsitzende des Landesverbandes des Deutschen Roten Kreuz e.V. sowie Andrea Kis, Direktorin des Landestourismusverbandes Sachsen e.V., Dr. Tobias Michael Wolf, Abteilungsleiter im Landesamt für Denkmalpflege Sachsen, Jana Schlegel, Vorstandsmitglied beim Lebendiger Leben! e.V. und David Gratzl, Inklusionsnetzwerker in Bischofswerda.
