Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat die erste Tranche des Bundesprogramms „Sanierung kommunaler Sportstätten“ (SKS) auf den Weg gebracht. Damit stehen in der aktuellen Runde 333 Millionen Euro für die Modernisierung von Sportanlagen in Städten und Gemeinden zur Verfügung. Insgesamt soll das Programm bis 2028 ein Volumen von einer Milliarde Euro erreichen.
Geld für Sanierungen vor Ort
Die Mittel stammen aus dem Sondervermögen „Infrastruktur und Klimaneutralität“ und sollen vor allem dort helfen, wo Sporthallen, Plätze und Anlagen in die Jahre gekommen sind. Ziel ist es, notwendige Sanierungen anzustoßen und gleichzeitig zusätzliche Investitionen vor Ort zu ermöglichen. Auch Sachsen profitiert von der ersten Förderrunde: Sechs Projekte erhalten zusammen rund 11,3 Millionen Euro an Bundesmitteln.
Projekte in Städten und Gemeinden in Sachsen
Gefördert werden sowohl größere als auch kleinere Vorhaben. Dazu gehören:
- Wilkau-Haßlau - „Sanierung und Erweiterung der Sportfreianlage Am Sandberg“, Projektkosten: 6.770.000 Euro, beantragte Bundesförderung: 5.077.500 Euro
- Oschatz - „Sanierung und Erweiterung der Döllnitzhalle“, Projektkosten:1.415.000 Euro, beantragte Bundesförderung: 1.061.000 Euro
- Görlitz - „Sanierung der Jahnsporthalle“, Projektkosten: 2.691.000 Euro, beantragte Bundesförderung 1.299.000 Euro
- Dresden - „Sanierung der Margon-Arena-Sporthalle“, Projektkosten: 5.000.000 Euro, beantragte Bundesförderung: 2.250.000 Euro
- Leipzig (Alfred-Kunze-Sportpark)- Sanierung des Kunstrasenspielfeldes“, Projektkosten: 1.266.000 Euro, beantragte Bundesförderung: 949.000 Euro
- Rodewisch (Vogtland) – „Sanierung eines Kleinspielfeldes“, Projektkosten: 940.000 Euro, beantragte Bundesförderung: 705.000 Euro
Weitere Runden geplant
Die jetzt freigegebenen Mittel sind erst der Anfang. Bis 2028 sind zwei weitere Förderrunden mit jeweils 333 Millionen Euro vorgesehen. Ergänzend dazu stellt der Bund zusätzlich 250 Millionen Euro für die Sanierung von Schwimmbädern bereit. Kommunen, die in dieser Runde nicht berücksichtigt wurden, können sich in den kommenden Jahren erneut bewerben.
