Nach „LEIPZIG BEWEGT“ zieht jetzt Markkleeberg nach. Am Wochenende haben sie ihre Kampagne „MARKKLEEBERG BEWEGT“ gestartet. Die beiden Städte bilden damit das sportliche Doppel im Olympiaprojekt.
Leipzig und Markkleeberg: Sportliche Partner im Olympiaprojekt
Am 25. April 2026 wurde die Erweiterung der Leipziger Olympiakampagne mit der Vorstellung von „MARKKLEEBERG BEWEGT“ gefeiert. Diese Aktion wird vor allem in Markkleeberg und dem angrenzenden Kanupark für Aufsehen sorgen. Als Wettkampfstätte für den Kanu-Slalom und Kajak-Cross spielt der Kanupark eine zentrale Rolle in den sportlichen Konzepten der Bewerbung. Die großflächige Präsenz der Kampagne auf Bannern und Werbeplakaten sorgt dafür, dass der Olympische Gedanke im gesamten Stadtbild sichtbar wird.
Sportstadt Markkleeberg: Ein Highlight für die Region
Der Markkleeberger Oberbürgermeister Karsten Schütze zeigte sich begeistert von den Chancen, die sich durch die Olympiabewerbung für die Region bieten. Der Kanupark in Markkleeberg ist bereits heute ein bedeutender Ort für internationale Wettkämpfe im Wildwasser-Kanusport und könnte in Zukunft noch größere internationale Strahlkraft erhalten. „Olympische Spiele auf dieser Anlage wären für die gesamte Region ein absolutes Highlight. Wir sind dafür bereit. Das Olympia-Fieber ist in Markkleeberg längst ausgebrochen“, sagte Schütze.
Bürgerbeteiligung: Die Olympischen Spiele für alle
Ein weiteres Highlight der Leipziger Bewerbung ist die breite Einbindung der Bevölkerung. Dr. Skadi Jennicke, Kultur-Bürgermeisterin der Stadt Leipzig, präsentierte nicht nur die sportliche Konzeption für die Stadt, sondern auch Projekte zur aktiven Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger. Ein herausragendes Beispiel hierfür ist das gemeinsame Stadtradeln von Leipzig und Berlin. Ziel ist es, gemeinsam bis zu 20,40 Mio. Kilometer zurückzulegen – ein symbolischer Akt, der die Bewegung für mögliche olympische und paralympische Spiele im Jahr 2040 und den Gemeinschaftsgeist, der mit der Bewerbung verbunden ist, verkörpert. "Wir wollen die Olympischen Spiele von Paris nach Kleinparis holen! Leipzig und Markleeberg bringen nicht nur Bewegung in die Region, sondern tragen mit zahlreichen Beteiligungsprojekten die olympische Idee Schritt für Schritt zu den Menschen“, so Dr. Skadi Jennicke.
Botschafter für Leipzig: Von der Radtour zur Sponsorenkampagne
Die Kampagne „LEIPZIG BEWEGT“ gewinnt zudem prominente Unterstützung: Tom Gehler, ein engagierter Radsportler aus Leipzig, hat mit seiner Tour „Linie26“ ein besonderes Projekt gestartet. Gehler radelt von Leipzig über Zentralasien bis nach Tokio. Auf seinem Fahrrad zu sehen ist dabei stets das Logo von „LEIPZIG BEWEGT“, dass so in die Welt getragen wird. Bei der Tour sammelt er außerdem Sponsorengelder für die Sportjugend Leipzig. Diese Gelder sollen vor allem in die Förderung des Nachwuchssports fließen – ein weiteres Zeichen dafür, wie eng die Olympiabewerbung mit der Zukunft des Sports in der Region verbunden ist.
Für Markkleeberg selbst trägt auch der Leipziger Kanu-Club aktiv zur Bewerbung bei: Rund 30 Boote des Vereins werden künftig das Logo „MARKKLEEBERG BEWEGT“ tragen. Als Teil der nationalen Olympiabewerbung wird der Kanupark so zu einem bedeutenden Symbol für Bewegung und sportliche Vielfalt.
Die Unterstützung wächst: Die Kampagne „Deine Stimme für Olympia“
Ein wichtiger Bestandteil der Bewerbung ist die breite Unterstützung aus der Bevölkerung. Im Rahmen der Unterstützerkampagne „Deine Stimme für Olympia“ sollen bis zum 26. September 2026 mindestens 10.000 Unterstützerstimmen für Leipzig und die Bewerbung gesammelt werden. Jan Benzien, Vorstandsmitglied der Initiative „Gold for Leipzig“, sieht dies als eine Möglichkeit, den Olympia-Gedanken in der Stadt sichtbar und greifbar zu machen.
Der LSB Sachsen ist dabei - Sportliche Perspektiven für alle Generationen
Die Bewerbung hat nicht nur Auswirkungen auf den Spitzensport, sondern auch auf den Breitensport und die Förderung des Nachwuchses. Das war ebenfalls Thema bei der Kampagnenvorstellung in Markkleeberg. Claudia Kreibich, Fachbereichsleiterin für Breitensport beim Landessportbund Sachsen, unterstrich die Bedeutung der Olympischen und Paralympischen Spiele für die langfristige Entwicklung des Sports in Sachsen. Beispielsweise beschreibt sie die Strahlkraft in die Organisationsstrukturen des gemeinnützigen Sports und die Förderung des Kinder- und Jugendsports.
Philipp Bludovsky, Vorstandsmitglied der Sportjugend Leipzig und Verbands-/Engagementberater beim Landessportbund Sachsen, sprach zu Aufgaben wie Begegnung und Beteiligung, die die Sportjugend im Kontext der Bewerbung übernehmen kann. Die Sportjugend Leipzig ist für eine junge Zielgruppe aktiv, die von der Austragung der Olympischen und Paralympischen Spiele in Deutschland profitieren und sogar daran teilnehmen kann.
Der Weg zum Ziel: Ein Blick auf die nächsten Meilensteine
Der nächste entscheidende Schritt im Bewerbungsprozess wird am 4. Juni 2026 gemacht, wenn die vertieften Bewerbungskonzepte beim Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) eingereicht werden. Am 26. September 2026 entscheidet die DOSB-Mitgliederversammlung über den nationalen Kandidaten, der in der internationalen Olympiabewerbung antreten wird.
Eure Meinung zu der Bewerbung?
Wenn ihr euch noch nicht sicher seid, wie ihr zu der Bewerbung für die Olympischen und Paralympischen Spiele steht, dann probiert den Olympi-O-Mat aus.
