Die SJS ist die Jugendorganisation des Landessportbundes Sachsen (LSB) und vertritt die Interessen von Kindern, Jugendlichen und jungen Engagierten im organisierten Sport. Rund 110 Gäste aus Sport, Politik, Verwaltung und Partnerorganisationen folgten der Einladung und nutzten die Gelegenheit zum Austausch über die Kinder- und Jugendarbeit im Sport.
Vor dem Hintergrund der laufenden Haushaltsverhandlungen für den Doppelhaushalt 2027/28 stand insbesondere die Bedeutung des Sports für junge Menschen im Fokus. Die Veranstaltung machte deutlich, welchen Beitrag Sportvereine und -verbände für Persönlichkeitsentwicklung, gesellschaftlichen Zusammenhalt und ehrenamtliches Engagement leisten.
Neben zahlreichen Vertreterinnen und Vertretern der Sportjugenden und Sportverbände waren auch Landtagsabgeordnete, Mitarbeitende aus Ministerien sowie Partner aus Jugendhilfe und organisiertem Sport vor Ort.
In ihren Begrüßungsworten betonten Paul Werner (1. Vorsitzender der SJS) und Tim Döke (2. Vorsitzender der SJS) die wichtige Rolle der Sportjugendarbeit bei der Förderung und Beteiligung junger Menschen. Ein besonderer Schwerpunkt lag dabei auf dem Kinder- und Jugendschutz. Auch Susann Rüthrich, Kinder- und Jugendbeauftragte der Sächsischen Staatsregierung, sowie Leon Ries vom Deutschen Olympischen Sportbund richteten Grußworte an die Gäste. Eine anschließende Talkrunde griff aktuelle Herausforderungen und Zukunftsthemen der Jugendarbeit im Sport auf.
Der Höhepunkt des Abends war die Auszeichnung der ersten Bündnispartner des neuen Projekts „Sicher im Sport!“. Mit dem Bündnis unterstützt die Sportjugend Sachsen Vereine und Verbände dabei, verbindliche Standards im Kinder- und Jugendschutz zu etablieren.
Unsere ersten Mitglieder:
- Stadtsportbund/Sportjugend Dresden
- Stadtsportbund/Sportjugend Leipzig
- Judo-Verband Sachsen
- Cheerleading & Cheerperformance Verband Sachsen
- Cheerleader Verein Dresden
- Yorokobi Radebeul
- Leipziger Sportlöwen
„Kinderschutz geht uns alle an, denn Kinderschutz ist nicht verhandelbar – auch nicht im Sport. Und daher ist es uns ein großes Anliegen als Sportjugend Sachsen, dieses Themenfeld sukzessive weiterzuentwickeln und Sportvereinen und -verbänden Anreize zu geben, sich mit einem Schutzkonzept, Verhaltensregeln im Umgang mit Kindern und Jugendlichen und einer klaren Positionierung für einen umfassenden Schutz der ihnen anvertrauten Minderjährigen gut aufzustellen. Mit dem neuen Bündnis schlagen wir diesen Weg nun konsequent ein und beraten sowie unterstützen gemeinsam mit unseren Kreis- und Stadtsportjugenden die zahlreichen sächsischen Sportvereine dabei, dieses gemeinsame Ziel mit uns zu erreichen.“ resümiert Paul Werner.
Auch Tim Döke zog ein positives Fazit: „Das neue Veranstaltungsformat ist sehr gut angenommen worden und zeigt, wie groß das Interesse an der Sportjugendarbeit in Sachsen ist. Gleichzeitig ist dies Ansporn, das Engagement für Kinder und Jugendliche im Sport weiter auszubauen.“
Alle weiteren Infos zum neuen Bündnis „ Sicher im Sport!“ finden Sie hier
Das Projekt „Sicher im Sport!“ wird durch das Sächsische Staatsministerium für Soziales, Gesundheit und Gesellschaftlichen Zusammenhalt mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.



