Die Sportjugend Sachsen (SJS) setzt sich gemeinsam mit ihren Partnern in dem Projekt „Sicher im Sport! Kinderschutz in Sachsen“ für den Aufbau eines Bündnisses „Sicher im Sport!“ ein. Kinder und Jugendliche sollen im sächsischen Sport flächendeckend, nachhaltig und wirkungsvoll geschützt, gefördert und beteiligt werden.
Was bringt die Partnerschaft?
Als Bündnispartner profitieren Sportvereine und Sportverbände von verschiedenen Angeboten und Unterstützungsmöglichkeiten.
- Mehr Sichtbarkeit: Mit der Bündnisplakette können Vereine ihr Engagement für den Kinderschutz sichtbar machen. Darüber hinaus gibt es gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit mit dem Landessportbund Sachsen, der Sportjugend Sachsen sowie dem jeweiligen Stadt- Kreissportbund
- Förderung kleinerer Kinderschutzprojekte: Beispielsweise können Aktionstage oder die Erstellung von Sensibilisierungsmaterialien unterstützt werden
- Unterstützung bei Schutzkonzepten: Die Bündnispartner erhalten Unterstützung bei der Entwicklung und Weiterentwicklung von Schutzkonzepten
- Austausch und Vernetzung: Das Bündnis ermöglicht den Kontakt zu anderen Sportvereinen, Sportverbänden und Fachstellen
Darüber hinaus gibt es Vernetzungstreffen, fachliche Impulse, Fortbildungen zum Kinderschutz im Sport sowie Workshopmaterialien und Methoden zu Kinderrechten, die die praktische Vereinsarbeit unterstützen.
Wer kann Bündnispartner werden?
Bündnispartner können Sportvereine und Sportverbände werden, die Mitglied im Landessportbund Sachsen sind und die sechs festgelegten Qualitätskriterien erfüllen.
Die sechs Qualitätskriterien sind zeitgleich wichtige Bausteine für ein umfassendes Schutzkonzept. Wer bereits an einem Schutzkonzept arbeitet, kann diesen Prozess gut mit dem Weg zum Bündnis verbinden.
Wie wird man Bündnispartner?
Der Weg ins Bündnis besteht aus wenigen Schritten:
- Vorab-Beratungsgespräch
- Die sechs Qualitätskriterien umsetzen
- Antrag einreichen
- Nach erfolgreicher Prüfung: Teil des Bündnisses werden
Auf dem Weg ins Bündnis und bei der Entwicklung einer Schutzkonzeptes können Vereine durch einen Kreis- und Stadtsportbund begleitet werden.
Eine Teilnahme am Bündnis ist kostenfrei!
Welche Beratungs- und Fortbildungsangebote gibt es?
Für Sportvereine stehen verschiedene Angebote rund um den Kinderschutz zur Verfügung, unter anderem:
- Schulungen zum Thema Kinderschutz im Sport
- Unterstützung beim Aufbau einer "Ansprechperson Kinderschutz"
- Ein Vorab- Beratungsgespräch zum Weg ins Bündnis
- Beratungsangebote zur Entwicklung und Weiterentwicklung von Schutzkonzepten
- Fachliche Impulse und Materialien für die Vereinsarbeit
Wichtig: diese Beratungs-, Fortbildungs- und Unterstützungsangebote können auch genutzt werden, wenn ein Verein noch kein Bündnispartner ist.
An wen kann ich mich wenden?
Wenn ein Sportverein Bündnispartner werden möchte, kann er sich an seinen Kreis- oder Stadtsportbund wenden. Landesfachverbände können sich direkt an die Sportjugend Sachsen wenden (straube(at)sport-fuer-sachsen.de).
Bei Fragen oder einem konkreten Kinderschutzfall können sich die Sportvereine innerhalb der Sportorganisationen an ihren Kreis- oder Stadtsportbund oder an die Sportjugend Sachsen wenden. Auch viele Landesfachverbände bieten Unterstützung für ihre jeweilige Sportart an.
Darüber hinaus gibt es unabhängige Beratungsstellen, beispielsweise die Ansprechstelle Safe Sport.
Gemeinsam für einen sicheren Sport: Mit dem Bündnis „Sicher im Sport!“ können Vereine und Verbände Kinderschutz aktiv gestalten, Verantwortung übernehmen und sichere Räume für Kinder und Jugendliche schaffen.
