
„Wir bedauern den Rückzug von Berlin+ sehr. Leipzig und Sachsen waren mit großer Überzeugung Teil dieses Konzepts. Die gemeinsame Bewerbung hat gezeigt, welches Potenzial in der Verbindung einer internationalen Metropole mit starken Sportstandorten und großer Sporttradition in den Regionen liegt“, so LSB-Präsident Dr. Frank Pfeil. Sein ausdrücklicher Dank gilt allen Beteiligten in Berlin und Leipzig für ihr Engagement.
Mit München und KölnRheinRuhr stehen nun zwei Konzepte für die weitere deutsche Bewerbung bereit. Positiv bewertet der LSB, dass KölnRheinRuhr mit Markkleeberg und Rostock-Warnemünde ausdrücklich auch ostdeutsche Sportstandorte einbeziehen möchte. „Das ist ein starkes Signal für den Anspruch, Olympische und Paralympische Spiele als gesamtdeutsches Projekt zu verstehen“, erklärt Pfeil.
Welche Bewerbung Deutschland international vertreten soll, entscheiden die zuständigen olympischen Verbände, das DOSB-Präsidium und die persönlichen Mitglieder des DOSB am 26. September in Baden-Baden. Der LSB-Präsident betont: „Diesem Votum wollen wir nicht vorgreifen: Sowohl München als auch KölnRheinRuhr können im Falle ihrer Wahl auf die vorbehaltlose Unterstützung des organisierten Sports in Sachsen zählen. Entscheidend ist für uns, dass Deutschland anschließend geschlossen hinter seiner Bewerbung steht und gemeinsam für Olympische und Paralympische Spiele in unserem Land wirbt."
