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Internationale Zusammenarbeit

Einblicke zum Job-Shadowing – Italien 2026

zoom Juniorteamerin Nele Schmiedel nahm an einem deutsch-italienisches Job-Shadowing inkl. Austauschprogramm, das vom Landes-Skiverband Brandenburg für den Zeitraum vom 8. bis 15. Februar 2026 initiiert wurde, teil. Dabei berichtet sie von ihren Erlebnissen und Eindrücken, insbesondere auch aufgrund der Olympischen Winterspiele Mailand/Cortina.

19.02.2026

Die Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand/Cortina waren eine ideale Ausgangssituation für ein deutsch-italienisches Job-Shadowing inkl. Austauschprogramm, das vom Landes-Skiverband Brandenburg für den Zeitraum vom 8. bis 15. Februar 2026 initiiert wurde. An dieser Maßnahme nahm auch eine Juniorteamerin der Sportjugend Sachsen (SJS) teil. Nele Schmiedel unterstützt seit drei Jahren die Jugendarbeit der SJS und gibt Einblicke in das Job-Shadowing, an dem sie teilnehmen durfte:  

„Im Rahmen eines deutsch-italienischen Ski-Job-Shadowing-Programms inklusive Austausch durfte ich acht Tage das Flair der Olympischen Winterspiele in Mailand/Cortina hautnah miterleben. Die Reise wurde vom Landes-Skiverband Brandenburg organisiert und ermöglicht, als Erasmus+ gefördertes Projekt, internationale Wertevermittlung im Kontext ganztägiger Bildung.

Unsere Reise begann mit einem mehrtägigen Aufenthalt im Skisportort Falcade, am Passo San Pellegrino. Dort absolvierten wir ein Austauschprogramm mit deritalienischen Skischule ‚Equipe‘.  Im Zuge dessen erhielten wir Skiunterricht von einem erfahrenen Skilehrer. Die inhaltliche Gestaltung fokussierte sich auf die methodische Umsetzung von Skiunterricht und gab einen Einblick in die Rahmenbedingungen des italienischen Skisports. Darüber hinaus erhielten wir viele Gelegenheiten, die Theorie mit viel Spaß praktisch umzusetzen.

Ein weiterer wichtiger Punkt unserer Vernetzung waren das Bestreben zur nachhaltigeren Umsetzung des Wintervergnügens. Wir erfuhren, dass im Skigebiet modernste, energieeffiziente Technologien der Beschneiungsanlagen zum Einsatz kommen. Ein großer Stausee dient dabei nicht nur als Wasserressource, sondern stellt auch direkt Energie für den Betrieb der Anlagen bereit.

Diese ersten Tage in den Dolomiten waren eine sehr lehrreiche und spannende Zeit. Auch das Wetter spielte mit, sodass wir bei überwiegend Sonnenschein praxisnahe Erfahrungen im Berufsfeld des Skilehrers sammeln und auch die eigene Technik verbessern konnten. Neben viel Freude auf der Piste und gutem Essen lernten wir auch einiges über die italienische Wintersportkultur. Das Rahmenprogramm beinhaltete jedoch nicht nur die einzigartige Möglichkeit einen Blick in die Arbeit der Skischule zu werfen, sondern offenbarte uns noch einige olympische Highlights. Eines davon war der Besuch des Deutschen Hauses in Cortina d’Ampezzo. Dort durften wir gemeinsam mit Athlet*innen und Trainer*innen sportliche Wettkämpfe verfolgen und sogar die Goldmedaille von Phillip Raimund bejubeln.

Nach einem weiteren Tag auf den Ski, ging es für unsere Gruppe am Abend an die Skisprungschanze zum Finale der Mixed Staffel in Predazzo. Die wunderschöne Kulisse versetzte uns sofort in Olympia-Stimmung. Wir feuerten gemeinsam die Sportler an und hofften natürlich auf eine weitere Medaille für ‚Team D‘. Der aufregende Wettbewerb endete für die deutsche Mannschaft jedoch leider nur auf Rang vier. 

Voller Vorfreude reisten wir dann für die letzten Tage weiter in den Süden nach Mailand. Die Stadt zog uns schnell in den Bann des olympischen Gedankens. Bei Sightseeing-Touren besuchten wir die atemberaubenden Attraktionen der italienischen Altstadt und trafen an alle Ecken auf die Symboliken der Spiele und die Maskottchen ‚Tina & Milo‘. Auch Mailand präsentierte sich im schönsten Sonnenschein und sorgte so für unzählige Fotos, internationale Begegnungen und vor allem beeindruckende Erinnerungen.

Ein weiterer Höhepunkt war der Besuch von zwei fesselnde Eishockeyspielen im Stadion Santagiulia. Das neugebaute Stadion mit seinen unzähligen Fans sorgte schnell für Euphorie und Leidenschaft. Wir fieberten mit den tschechischen Zuschauern bis zur letzten Minute und ließen uns vom finnischen Spiel mitreisen. Die Zeit war geprägt von viel Spaß, Vernetzung und persönlicher Weiterentwicklung. Diese Erlebnisse werden mich noch lange begleiten und zauberten mir mein persönliches Olympia-Highlight.“

Nele Schmiedel, Juniorteamerin der SJS