Die Sportförderung über den Zuwendungsvertrag soll bis 2028 auf rund 34 Millionen Euro steigen. Gegenüber 2025/26 entspricht das einem Plus von rund drei Millionen Euro. Die zusätzlichen Mittel sind insbesondere für das Projekt Talententwicklung sowie eine angemessene Bezahlung von Trainerinnen und Trainern vorgesehen.

„Der Haushaltsentwurf zeigt, dass der Freistaat Sachsen den Sport weiterhin als wichtigen Partner und wesentlichen Baustein des Gemeinwesens sieht. Die vorgesehenen Mittel schaffen Planungssicherheit für den organisierten Sport und stärken gleichzeitig die Entwicklung des Leistungssports. Wir schätzen es sehr, dass Ministerpräsident Kretschmer und Innenminister Schuster ihre Versprechen auch in der aktuell schwierigen Finanzlage gehalten haben und hoffen, dass der Landtag diesen Weg im weiteren Haushaltsverfahren mitträgt“, so LSB-Präsident Dr. Frank Pfeil.

Auch Klaus-Ulrich Mau, LSB-Vizepräsident für Leistungssport, bewertet den Entwurf positiv: „Ich freue mich, dass unsere Trainerinnen und Trainer für ihren Einsatz endlich angemessen bezahlt werden können. Ohne sie könnten wir den sächsischen Leistungssport nicht auf seinem hohen Niveau halten.“

Kritisch sieht der LSB den investiven Teil des Haushalts. Die dort vorgesehenen Mittel werden erneut nicht ausreichen, um den Sanierungsstau der sächsischen Sportstätten zu beheben. Der aktuelle Zustand der sächsischen Sportstätten wird größere Investitionen erfordern und für die Zukunft eine dringende notwendige und herausfordernde Aufgabe sein. Auch die Stagnation der Mittel im konsumtiven Bereich der Vereinsförderung ist bei immer mehr Vereinsmitgliedern, Übungsleiterinnen und Übungsleitern in einem wachsenden System effektiv eine Kürzung der Mittel für den einzelnen Verein.

Mit Blick auf das weitere Haushaltsverfahren bleibt der LSB im engen Austausch mit den politischen Entscheidungsträgern.