Die Sprungschanzen am Kottmar Dominik Hahn

Sport und Natur im Wechselspiel

Sport und Natur bedingen sich gegenseitig, Sport und Umweltschutz schließen sich nicht aus. Die Bewegung in einer sauberen Umwelt und in intakter Natur steht für viele an erster Stelle. Die Berührungspunkte, die wir dabei mit der Umwelt haben, sind sehr vielfältig. Sie begegnen uns im Sport ständig, auch wenn man es nicht immer gleich bemerkt. Ob wir uns direkt in der Natur auf dem Land, im Wald oder auf und im Wasser aufhalten, mit dem Rad schneller große Entfernungen zurücklegen, Loipen, Pisten oder Sportanlagen für unsere sportliche Betätigung benötigen, immer stellt dies Anforderungen an die Umwelt. Dass sich dabei Sport und Natur oft problematisch nahe kommen, ist fast allen Natursportlern sehr bewusst.

Sport ist naturverträglich

Sport gilt heute als weitgehend naturverträglich und wird auch dementsprechend eingestuft. Dies ist im Bundesnaturschutzgesetz fixiert, ein Status, der nach langen Bemühungen auch auf der Grundlage von wissenschaftlichen Untersuchungen erreicht wurde. Dass der Sport diesem Anspruch auch gerecht werden kann, ist Teil seiner Verantwortung und hängt auch vom Handeln jedes Einzelnen ab.

Energie zum Sporttreiben – Sport verbraucht Energie

Sportstätten verbrauchen bei der Betreibung Energie. Sie werden beleuchtet, beheizt, belüftet, mit Warmwasser versorgt. Die Geschäftsstellen entwickeln sich zu funktionellen Büros, in denen Computer, Drucker und andere elektrische Geräte im Betrieb sind. Besonders ältere Sportstätten verbrauchen mehr Energie, als es der heutige Standard zulässt. Das betrifft bereits Sportstätten mit einem Alter zwischen 10 und 15 Jahren. Dieser Zustand kann als Verschwendung bezeichnet werden, da in ökonomischer und ökologischer Hinsicht unnötig hohe Kosten entstehen. Solche Sportanlagen können in der Regel nicht effizient betrieben werden. Hier Abhilfe zu schaffen, ist mit investiven Aufwendungen verbunden. Doch schon kleine Maßnahmen können für das Klima und die Vereinsfinanzen nützlich sein.

Umweltwettbewerb mit weiteren Partnern

Unter dem Motto „Sport in Sachsen – Mit der Natur in gesundem Einklang“ führt der Landessportbund Sachsen jährlich einen „Umwelttag im Sport“ durch, der als Umweltwettbewerb ausgerichtet wird. Diese Veranstaltung wurde zu Beginn 2011 durch den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und das Bundesministerium für Umwelt im Projekt „Klimaschutz im Sport“ gefördert. Partner unseres Wettbewerbs sind das Sächsische Ministerium für Umwelt und Landwirtschaft und der Staatsbetrieb Sachsenforst.

Beratung und Unterstützung für unsere Vereine

Die Berührungsebenen der Sportvereine mit Sportstätten und Natur sind sehr vielfältig. Der Landessportbund Sachsen unterstützt Sportvereine im Bereich des Sportstättenbaus bei den vielfältigsten Fördermaßnahmen. Als Interessenvertreter unserer Sportvereine und Landesfachverbände bieten wir Unterstützung zu Umweltaspekten bei der Ausübung des Sports an.