Sie alle haben in den vergangenen Jahren besondere Leistungen in der Nachwuchsarbeit erbracht und sich damit die traditionsreiche Auszeichnung verdient. Das „Grüne Band“ wird mittlerweile im 31. Jahr von der Commerzbank und dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) vergeben.

Grundlegende Wertevermittlung

Die fünfköpfige Jury der Initiative nahm auch diesmal wieder sowohl die sportlichen Erfolge als auch die sozialen Aktivitäten der Bewerber unter die Lupe. Die Verantwortlichen des Vorzeigeprojekts deutscher Sportförderung achten auf mehrdimensionale Konzepte, Nachhaltigkeit und soziale Kompetenz. Uwe Hellmann, Leiter Brand Management der Commerzbank und Jury-Mitglied erklärt: „Das ‚Grüne Band‘ vereint die beiden Schwerpunkte unseres gesellschaftlichen Engagements – Sport und Bildung. Im Zuge dessen findet eine aus unserer Sicht essenzielle Wertevermittlung statt. Wenn ein Jugendlicher in einem Verein neben der sportlichen Leistung soziale Kompetenz und Fairness erlernt, kann er diese Fähigkeiten später in alle anderen Bereiche des Lebens – und eben auch in den Beruf – transferieren. Der Wert des Vereinssports lässt sich also auch weit über seine Grenzen hinaus bemessen.“

„Viele Vereine, nicht nur die 50 Gewinner 2017, haben sehr gute und in sich schlüssige Bewerbungen eingereicht. Die Kriterien sind sehr praxisbezogen – sie reichen von der Förderung junger Talente und der Trainersituation über den Kampf gegen Doping bis zur Integration von sozial schwachen oder benachteiligten Kindern. Die ausgezeichneten Vereine setzen Maßstäbe für die kommenden Bewerber“, sagte Stephan Abel, DOSB-Vizepräsident Wirtschaft und Finanzen.

Ambitionierte Talentförderung für nachhaltigen Erfolg

Die in Leipzig geehrten Vereine eint ihre ambitionierte und akribische Nachwuchsarbeit – und der erfolgreiche Transfer der Talente in den Erwachsenenbereich. Ihre Erfolge sind meist selbst erarbeitet und belegen, dass es sich lohnt, in die Förderung von Jugendlichen zu investieren.

  • Der Eissportclub Dresden verzeichnet einen Mitgliederboom bei Eishockeyspielerinnen und -spielern. Insbesondere die Eislaufkurse für Kindertagesstätten, der ‚Eislöwen Kids Day‘ sowie die regelmäßigen Aktivitäten bei den Heimspielen der Profis sorgen für stetigen Zulauf. Auch der so genannte ‚Kumpel-Tag‘, bei dem der Nachwuchs Freunde in die Eishalle bringen sollte, ist ein voller Erfolg.
  • Das Motto der Chemnitzer Universitätssportgemeinschaft lautet: ‚Leistungssport mit Herz‘. In der Saison 2017/18 stellen die Eiskunstläuferinnen und Eiskunstläufer 15 Talente für die Landes- und Bundeskader ab. Nicht nur, aber vor allem bei nationalen Wettkämpfen stehen die USG-Nachwuchstalente regelmäßig auf dem Siegerpodest. Insgesamt gewannen sie zwischen 2014 und 2017 mehr als 90 Medaillen auf Bundesebene.
  • Der Nachwuchs des Wassersportvereins „Am Blauen Wunder“ Dresden fährt regelmäßig vorne mit. Bei der Junioren- und U23-WM 2016 gingen Benedikt Bachmann und Jakob Kurschat, die beiden Toptalente der Dresdner, ins Rennen. Mit Erfolg: Im Kajak-Zweier holten sowohl Bachmann als auch Kurschat mit ihrem jeweiligen Partner Gold.
  • Beim Sportclub DHfK Leipzig bestehen mit dem Institut für Angewandte Trainingswissenschaft und dem Olympiastützpunkt Leipzig enge Kooperationen. Die intensive Arbeit zahlt sich aus: Die Nachwuchs-Leichtathletinnen und -Leichtathleten holten auf den nationalen und regionalen Meisterschaften zwischen 2014 und 2016 insgesamt 598 Medaillen.