Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB), hat eine entsprechende Fördermittelzusage vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) bis 2020 erhalten. Die Zuwendungen in diesem Zeitraum werden pro Jahr mehr als 11 Millionen Euro betragen. Der Bewilligungsbescheid gilt vorbehaltlich der Verabschiedung des Bundeshaushaltes.

„Wir danken dem Bundesinnenministerium und dem BAMF für die intensive und fortgesetzte Unterstützung des Bundesprogramms. Wir verstehen sie als Wertschätzung für den organisierten Sport und seine vielfältigen und wichtigen Integrationsleistungen. Gerade in den vergangenen Jahren haben die Sportvereine hervorragende Arbeit geleistet, als an vielen Stellen unbürokratische Hilfe dringend nötig war. Gleichzeitig fühlen wir uns durch den politischen Rückhalt darin bestärkt, uns weiter in die Diskussionen zur gesellschaftlichen Gestaltung unseres Landes einzubringen“, sagt DOSB-Präsident Alfons Hörmann.

2019 feiert „Integration durch Sport“ sein Jubiläum zum 30-jährigen Bestehen. Dem DOSB obliegt die Verantwortung bei der strategischen Programmleitung, den Landessportbünden die Umsetzung; die Ideen und Angebote entstehen in den mittlerweile mehr als 4.000 programmnahen Sportvereinen. Sie haben mithilfe der Bundesförderung in den vergangenen drei Jahrzehnten ein beeindruckendes Spektrum an individuellen Integrationsleistungen für Menschen mit Migrationshintergrund entwickelt.

So kann auch der LSB Sachsen die Integrationsarbeit im Sport fortsetzen. Allein im Jahr 2017 konnte das Programm „Integration durch Sport“ 65 Stützpunktvereine mit 210 freiwillig Engagierten unterstützen, davon 46 Personen mit Migrationshintergrund. Das Integrationsteam im LSB konnte außerdem etwa 50 Bildungseinsätze zum Thema Fairplay und Vielfalt realisieren.

Mit den zugesagten Fördermitteln 2018-2020 sollen in Sachsen weiterhin die interkulturelle Öffnung und das freiwillige Engagement im Sport gestärkt werden. Im Fokus steht dabei neben der Förderung von Stützpunktvereinen vor allem die Bildungsarbeit. Wir freuen uns auf eine intensive Integrationsarbeit in den kommenden drei Jahren!

(Quelle: DOSB)