„Welche konkreten Maßnahmen schlagen Sie zur Förderung des Ehrenamtes in Sachsen vor? Welche Initiativen regen Sie an, um mehr Sport und Bewegung in den Alltag von Kindern und Jugendlichen zu bringen? Wie beurteilen Sie die Bedeutung der Sportvereine für die Sicherung und Entwicklung des Sozialraums in Städten, Kommunen und im ländlichen Raum?“ Diese und weitere Fragen fanden sich in den Wahlprüfsteinen des Landessportbundes Sachsen, welche Ende Mai an alle aktuell im sächsischen Landtag vertretenen Parteien verschickt wurden.

Mit Ablauf der vierwöchigen Bearbeitungsfrist haben nun vier der fünf befragten Parteien ihre Positionen abgegeben. Lediglich die AfD-Fraktion reagierte nicht auf den Fragenkatalog. „Der Landessportbund als größte Bürgerorganisation des Freistaats legt Wert darauf, im Rahmen der anstehenden Landtagswahlen für den Sport in Sachsen einzutreten. Wir formulieren diese Fragen, weil wir uns konkrete Antworten erhoffen, an denen sich die Parteien später auch messen lassen müssen. Die Politik soll wissen, wo die Interessen des organisierten Sports in Sachsen liegen – und Wähler sollen beim Blick auf die Wahlprüfsteine ein klares Bild davon erhalten, wer sich für den Sport im Freistaat einsetzt und wer nicht“, erklärt LSB-Generalsekretär Christian Dahms.

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Die LSB-Wahlprüfsteine