Die B-Lizenz (DOSB) wurde übergeben von der Sachbearbeiterin Jugendbildung des Landessportbundes, Linda Kirst, sowie der stellvertretenden Direktorin der Staatlichen Studienakademie Riesa, Prof. Dr. Katja Soyez.

Absolventen der Staatlichen Studienakademie Riesa in der Studienrichtung Event- und Sportmanagement mit dem Schwerpunkt Sportmanagement erhalten künftig mit ihrem Abschluss die Vereinsmanager-B-Lizenz des DOSB. Dies ist Inhalt einer Kooperationsvereinbarung, die der Landessportbund Sachsen (LSB) und die Staatliche Studienakademie Riesa im Mai 2017 unterzeichnet haben. Voraussetzung ist der erfolgreiche Abschluss der entsprechenden Lehrgebiete sowie die Mitgliedschaft in einem Verein des organisierten Sports.

„Die 2017 geschlossene Kooperation mit der Staatlichen Studienakademie in Riesa zeigt bereits jetzt ihren Mehrwert. Wir gewinnen nicht nur gut aufgestellte Fachkräfte für das Arbeitsfeld Sport, sondern stärken auch die Basis für gut qualifizierte Ehrenamtliche im Sport. Die Chance, Absolventen für ein Engagement in unseren Vereinen und Verbänden zu gewinnen, ist realistisch. Die optimale Verbindung von akademischer Ausbildung und praxisnaher Anwendung mit modernen Standards und aktuellen Inhalten überzeugt und bringt auch Impulse für eine solide und zukunftsorientierte Arbeit in den verschiedenen Bereichen des organisierten Sports und seiner Partner. Ich freue mich über diesen hervorragenden Nutzen“, sagte Steffen Buschmann, Vizepräsident Bildung/Umwelt im Landessportbund Sachsen.

Das Studienangebot in der Studienrichtung Event- und Sportmanagement gibt es seit dem Jahr 2000 in der Sportstadt Riesa und wurde anlässlich der Leipziger Olympiabewerbung ins Leben gerufen. Auch wenn es keine olympischen Spiele in einer sächsischen Metropole gab, wurden seither über 500 Absolventen im dualen Studienangebot qualifiziert und stellen ein wichtiges Rückgrat der sächsischen Veranstaltungs- und Sportbranche dar. Die Staatliche Studienakademie Riesa setzt sich seit Etablierung des Studienangebotes als Bildungs- und Netzwerkpartner einer Vielzahl von Sportvereinen und Verbänden für die Athletinnen und Athleten ein.