Bericht der Freiwilligen

Hey Leute,

die Sport-Elite Sachsens hier. Um Euch mal einen Einblick in unser Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) im Sport zu geben, haben wir mal unsere müden Muskeln hoch in den Billard-Raum in der Sportschule Werdau geschafft. Nun sitzen wir hier, um einen mehr oder minder geeigneten Bericht über unsere gemeinsame Zeit zu kreieren.

Zu allererst einmal können wir sagen: Was für eine dufte Truppe! In unserer Gruppe sind die unterschiedlichsten Sportarten vertreten. Von Klettern über Faustball, Hockey und Fußball, Triathlon und Kanu-Rennsport bis hin zu Basketball, Leichtathletik und Reiten – alles dabei. Kurz gesagt, wir sind eine bunt zusammengewürfelte Truppe und trotzdem passt hier alles wahnsinnig gut zusammen.

Durch die drei Seminarwochen, welche wir über das Jahr hinweg gemeinsam durchführen, haben wir die besten Möglichkeiten uns untereinander in allen möglichen Dingen auszutauschen. Das FSJ im Sport bietet uns die Chance, innerhalb eines Jahres unglaublich viele neue Dinge kennen zu lernen. Und da sprechen wir bis jetzt „nur“ von den Seminarwochen.

Neben Theorie und deren praktischer Anwendung können wir hier in der Sportschule Werdau unserer Sportsucht freien Lauf lassen. Heiße Tischtennis-Matches, spannende Volleyball-Turniere und gemütliche Abende im Billard-Raum sind unverzichtbare Bestandteile unserer Seminarwochen. Es gibt immer einen, der Hunger hat, aber zum Glück sind wir hier, was das Essen angeht, sehr gut versorgt. Über unsere Referenten können wir uns eigentlich auch überhaupt nicht beklagen, im Gegenteil. Respekt vor deren Leistung, denn so einer bunten Truppe muss man erst einmal was beibringen können. Top!

Jetzt aber mal ein paar Infos über unsere Arbeit in diesem freiwilligen und sozialen Jahr. Wenn wir mal nicht im schönen Werdau unser Unwesen treiben, findet man uns alle in unseren Einsatzstellen. Neben Büro-Arbeit (ein bisschen gehört wohl immer dazu) trainieren wir Kinder und Jugendliche, planen und führen verschiedenste Events und Aktionen durch, unterstützen den Verein bei allem, was möglich ist, und bekommen dabei noch einen super Einblick in die jeweiligen Sportarten, den Umgang mit Menschen und das ach so harte Arbeitsleben.

Noch ein großes Plus in diesem Jahr: die Bildungstage. Wenn man sich gut informiert und mit den anderen austauscht, kann man hier an den coolsten Dingen teilnehmen. Kurz noch mal zur Info: Zehn freie Bildungstage stehen uns im FSJ neben den Seminarwochen zur Verfügung. Die Aufgabe: sich in eigener Organisation weiterbilden. Die Themengebiete sind hier sehr weit gefasst, z. B. weitere Trainerausbildungen, Programmier-, Foto- und Social-Media-Workshops oder Seminare zur politischen Bildung, alles möglich.

Im Großen und Ganzen können wir also sehr positiv über unsere Zeit berichten und das FSJ im Sport bei der SJS auf jeden Fall weiterempfehlen. Einziges Manko: Trotz des eh schon geringen Taschengeldes im FSJ müssen wir Bus- und Bahntickets selbst finanzieren und das ist unserer Meinung nach nicht fair. Wir arbeiten freiwillig und sehr engagiert für den Freistaat Sachsen und leisten einen Mehrwert für die Gesellschaft, da sollte doch so ein Jahresticket für jeden drin sein. Wir fordern also: #FreieFahrtfuerFreiwillige !

Joseph Schade, Sächsischer Bergsteigerbund e.V.
Julia Rödiger, Kreissportbund Erzgebirge e.V.
Josephine Fechner, ATV zu Leipzig von 1845 e.V.