Name:
Karolin Huse
Alter:
22 Jahre
Wohnort:
Chemnitz
Sportverein:
Judoclub Leipzig
Sportart:
Judo seit 2004, Schwimmen seit 2018
größte, sportliche Erfolge:Teilnahme bei Deutschen Meisterschaften in verschiedenen Altersklassen; Start in der 1. Bundesliga (Judoclub Leipzig Powerfrauen)
Qualifikation im Sport:Trainer C (Judo)

Hast Du bereits Auslandserfahrungen gemacht?
Im Jahr 2017 habe ich meine ersten internationalen Jugendbegegnungen erlebt. Ich war Teil der deutschen Delegation bei dem Projekt „Empowering ourselves to empower our youths“ in Malta, an denen verschiedene europäische Nationen teilnahmen. Mit der Deutschen Sportjugend nahm ich an zwei Programmen teil. Ich wurde für einen Deutsch-Israelischen Austausch ausgewählt, welcher in Berlin und in mehreren israelischen Städten stattfand, und nahm an dem Deutsch-Türkischen Workshop „Sports and Society“ in Berlin teil. Am Ende des letzten Jahres absolvierte ich einen sechswöchigen Freiwilligendienst in einem marokkanischen Waisenhaus.

Was machst Du derzeit?
Ich schließe gerade mein Bachelorstudium Präventions-, Rehabilitations- und Fitnesssport ab und werde gleichzeitig mit meinem zweiten Bachelor (Pädagogik) beginnen. Nebenbei arbeite ich als Trainerin und halte Fitnesskurse, bin als Rettungsschwimmerin tätig und schreibe Artikel für das Judomagazin.

Was bedeutet Jugendarbeit im Sport für Dich?
Jugendarbeit heißt für mich, sich für andere stark zu machen, ohne auf den eigenen Vorteil bedacht zu sein. Es ist eine tolle Möglichkeit, Jugendliche noch mehr in den Verein oder Verband zu integrieren. Dabei werden soziale Kompetenzen erlernt, die im späteren Leben definitiv sehr hilfreich sein können.

Wo engagierst und bringst Du Dich bisher ein?
Für den Verband und den Verein bin ich hauptsächlich in der Öffentlichkeitsarbeit tätig. Das umfasst die Betreuung von Facebookseiten, das Schreiben von Wettkampfberichten und das Führen von Interviews mit Athleten unterschiedlicher Leistungs- und Altersklassen. Ich habe ein Jahr lang im Rahmen eines Praktikums ehrenamtlich einen ADHS-Patienten sporttherapeutisch und sportpädagogisch betreut. An meiner Universität gehöre ich der Fachgruppe für Sportwissenschaften an und setze mich für die Belange meiner Kommilitonen ein. In den vergangenen Jahren nahm ich an zwei Juniorbotschafterlehrgängen für Dopingprävention teil, die von der Deutschen Sportjugend organisiert wurden. Seitdem habe ich bereits mehrere Projekte an meinem Institut an der Universität rund um die Aufklärung und Sensibilisierung organisiert. In Marokko habe ich in einem Waisenhaus die Kinderbetreuung unterstützt. Dies umfasste das Spielen, Sporttreiben und Englischlernen.

Warum hast Du Dich für das dsj academy camp beworben?
Ich möchte mich vertieft mit der Olympischen Idee auseinandersetzen und eines der größten Sportevents weltweit hautnah erleben. Vor allem möchte ich meinen kulturellen Horizont erweitern und eine Menge Neues lernen. Ich möchte später selbst im Sportverbandswesen arbeiten und den internationalen Austausch fördern. Dazu gibt mir das Camp sicher sehr gute Einblicke.

Ich freue mich beim dsj academy camp besonders auf …
... viele gleichgesinnte Engagierte, neue Erfahrungen und Herausforderungen, besondere Erlebnisse.

Meine weiteren Ziele, die in Verbindung mit Sport stehen, sind …
... weitere Sportarten ausprobieren. Menschen für meinen Sport zu begeistern. Selbst als Referentin o. ä. bei einem großen Sportverband zu arbeiten und Jugendarbeit sowie internationalen Austausch zu fördern.