Deutsche Sportjugend

Ausschreibung zum dt.-jap. Fachkräfteaustausch

zoom Die Deutsche Sportjugend (dsj) schreibt Plätze für die Teilnahme am diesjährigen deutsch-japanischen Fachkräfteaustausch aus. Bewerbungen können ab sofort eingereicht werden.

01.07.2019

Im Rahmen der Vereinbarung zwischen der dsj und der Japan Junior Sports Clubs Association (JJSA) ist die Durchführung eines bilateralen Austauschs für Fach- und Führungskräfte festgelegt. Die dsj führt 2019 dazu zwei Programme mit der japanischen Partnerorganisation durch:

  • Besuch einer Gruppe von 10 Fachkräften der JJSA in Deutschland
  • Gegenbesuch einer dsj-Gruppe von 10 Fachkräften des deutschen Jugendsports in Japan

Hiermit wird das Fachkräfteprogramm in Japan ausgeschrieben:

  • Termin: Austauschprogramm in Japan: 29.10. - 11.11.2019
  • Verpflichtendes Vorbereitungsseminar: 12. - 13.10.2019 in Frankfurt am Main
  • Aufenthaltsorte: Tokyo, Nara, Wakayama
  • Teilnehmendenbeitrag: 850,00 €
  • Anmeldung: Die Bewerbung erbitten wir bis zum 08.08.2019 einschließlich einer Befürwortung der Entsendestelle (einer der Mitgliedsorganisationen der dsj) online über die Webseite der dsj


Teilnahmebedingungen

Die Teilnehmer/innen dieses Fachkräfteaustausches sollen

  • Fachkräfte des Jugendsports sein
  • über fachliches Interesse und Wissen bezüglich des Schwerpunktthemas (Olympische und Paralympische Bewegung) verfügen
  • bereit sein, einen fachlich orientierten Bericht zu erstellen
  • zur Verständigung ausreichende Sprachkenntnisse in Englisch haben
  • am Vorbereitungsseminar vom 12. – 13.10.2019 in Frankfurt am Main teilnehmen
  • dazu bereit sein, ihre persönlichen Interessen für die Dauer des Fachprogramms zurückzustellen
  • gesundheitlich in der Lage sein, die Strapazen des Fachprogramms durchzustehen (keine Altersbegrenzung)
  • eine Befürwortung einer der dsj-Mitgliedsorganisationen vorlegen
  • im Besitz eines gültigen Reisepasses sein

 

Studienthema und Ziele

Die Olympischen Spiele, deren Ursprung auf die griechische Antike zurückzuführen ist, gelten heute als „Weltfest des Sports“. Die (Wieder-) Einführung der modernen internationalen Olympischen Spiele ist dem Engagement von Pierre de Coubertin zu verdanken. Der Reformer der Jugenderziehung Frankreichs gründete 1894 das Internationale Olympische Komitee (IOK) und somit die olympische Bewegung der Neuzeit. 2020 werden die Olympischen und Paralympischen Spiele in Tokyo stattfinden.

Laut der olympischen Charta, ist es das Ziel der Olympischen Bewegung, zur Schaffung einer friedlichen und besseren Welt beizutragen, indem die Jugend durch Sport, der im Einklang mit dem Olympismus und dessen Werten ausgeübt wird, erzogen wird. Dabei bilden „Höchstleistung“, „Respekt“ und „Freundschaft“ den Kern der olympischen Idee.

Heute steht die olympische Bewegung allerdings vor Herausforderungen. Die Olympischen Spiele entwickelten sich im Lauf der Jahre zu einer kommerzialisierten und gigantischen Veranstaltung und gerieten in Kritik. Umweltschutz und nachhaltige Entwicklung, Gesundheitsschutz der Athleten (Anti-Doping) und die Einhaltung der Menschenrechte sind die Schlüsselwörter für die Gestaltung der Olympischen Spiele.

Was bedeutet der Olympismus und welche Grundprinzipien und Werte stecken dahinter? Welche positive/negative bleibende Wirkung der Olympischen Spiele gab es und kann es geben? Wie können wir diese olympische Idee und deren Werte in unserer Jugendarbeit einsetzen? Durch Referate, Besichtigungen, Gesprächs- und Diskussionsrunden haben die Teilnehmer/innen aus Deutschland Gelegenheit, dies beim Fachkräfteaustausch in Japan herauszufinden.

Die gesamte Ausschreibung steht auch nochmal zum Download bereit.