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Deutsche Sportjugend

dsj-Vorstand verabschiedet Positionspapier

Der Vorstand der Deutschen Sportjugend (dsj) hat ein Positionspapier zur Prävention sexualisierter Gewalt im Sport verabschiedet. Das Papier enthält konkrete Forderungen an die Politik. Die Sportjugend Sachsen (SJS) unterstützt die Positionen.

Logo DSJ „Kindern eine Stimme geben“ – unter diesem Motto steht der diesjährige Weltkindertag am 20. September. Das Deutsche Kinderhilfswerk und UNICEF Deutschland rufen zu mehr Beteiligungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche auf. In diesem Zusammenhang weist auch der Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs der Bundesregierung darauf hin, dass die Stimmen der Kinder auch im Kinderschutz viel mehr gehört werden müssen. Eltern und Fachkräfte würden die Signale von betroffenen Mädchen und Jungen häufig nicht erkennen oder wüssten nicht, wie sie helfen können.

Über 7 Millionen Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sind in Sportvereinen in Deutschland aktiv. Die Deutsche Sportjugend tritt für das Recht von Kindern und Jugendlichen ein, frei von physischer, emotionaler und sexualisierter Gewalt aufzuwachsen. Sie setzt sich seit Jahren für eine Kultur der Aufmerksamkeit und gegen sexualisierte Gewalt in Sportvereinen und -verbänden ein.

Bewegte Kita  „Wir stärken Vereinsvorstände, Trainerinnen und Übungsleiter darin, die Stimmen der Kinder zu hören, hinzusehen und bei Verdachtsfällen professionelle Hilfe zu holen. Die ersten Ergebnisse des Forschungsprojekts »Safe Sport« zeigen, dass die Prävention von sexualisierter Gewalt bundesweit im Sport verankert ist, aber auch, dass noch viel zu leisten ist, um alle 90.000 Sportvereine zu erreichen. Um diese gesamtgesellschaftliche Aufgabe als gemeinnützig organisierter Sport mit einem hohen Grad an Ehrenamtlichkeit auch zukünftig strukturiert wahrnehmen zu können, brauchen wir den Willen der Politik, sich für ressourcenstarke Netzwerke einzusetzen.“, sagt Jan Holze, Vorsitzender der dsj.

Mit dem Positionspapier  "Kinder und Jugendliche haben ein Recht auf einen gewaltfreien Sport" richtet sich der dsj-Vorstand mit konkreten Forderungen an die Politik.

Quelle: dsj

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