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Deutsch-Japanischer Sportjugend-Simultanaustausch

Bautzener Sportfreunde zu Gast in Japan

Nachdem der MSV Bautzen 04 im letzten Jahr den japanischen Gästen eine schöne Woche in Sachsen beschert hatte, waren nun vier Jugendliche des Vereins und Gruppenleiter Steffen Rudolph in der Zeit vom 21. Juli bis 7. August 2017 in Japan zu Gast. Einen kleinen Eindruck vom Aufenthalt schildert uns eine sächsische Austauschteilnehmerin.

Bericht von Saskia Rudolph:

Das Wetter in Japan ist normalerweise sehr warm. Heute war es bei 28 Grad Celsius sehr angenehm, nicht zu heiß, geringe Luftfeuchtigkeit und trotzdem Sonne.

Japan out 1  Foto: MSV Bautzen 04 Am Vormittag trafen wir japanische Jugendliche im Gemeindehaus von Mino. Nach einer kurzen Begrüßungszeremonie stellten die japanischen Schüler sich auf Englisch vor, dann waren wir dran - auf Japanisch. Das hatten wir geübt und konnten es schon auswendig. Danach gingen wir in die Küche um Soba herzustellen. Diese typisch japanischen Nudeln bestehen aus Weizenmehl, Sobamehl und etwas Wasser. Zunächst vermischten und kneteten wir die Zutaten, danach rollten wir den Teig aus und schnitten ihn in dünne Streifen, also ähnlich wie beim Plätzchenteig. Nach drei Minuten im kochenden Wasser waren die Nudeln auch schon fertig. Mit etwas Wasabi, Lauch und Sobasoße bekamen wir die Nudeln serviert - sehr lecker. Auch das japanische Fernsehen war bei jedem Schritt dabei und interviewte uns tatkräftig.

Japan out 2  Foto: MSV Bautzen 04 Der Nachmittag war besonders spannend und spaßig! Auf dem Programm stand Rafting. Beim Rafting paddelt man auf einem wilden Fluss voller Felsen und wird immer wieder nass. Bevor wir in die Boote steigen durften, mussten wir uns Neoprenanzüge anziehen. Das war gar nicht so einfach. Mit etwas Anstrengung schafften wir es schließlich trotzdem. Danach wurde uns erklärt wie man paddelt, was man macht und was am besten nicht. Jedes Boot bekam einen erfahrenen Guide und dann konnte es schon losgehen. Beim Rafting sahen wir nicht nur Wasser, sondern auch die wunderschöne Natur von Japan. Diese ist viel artenreicher und schöner als in Deutschland. Als wir das sahen, paddelten wir nicht mehr ganz so schnell und ließen uns treiben. Aber plötzlich fing es an - das Nassspritzen! Jeder hielt sein Paddel ins Wasser und holte es mit Schwung und viel Wasser wieder raus. So waren wir alle schon nass, bevor das Spektakel begann. Als wir an einem drei Meter hohen Vorsprung ankamen, ließen uns die Guides aus den Booten aussteigen. Wir sollten von diesem Felsen in den Fluss springen. Eine Weile schauten wir uns an, dann sprangen die Ersten schon runter. Unten warteten unsere Guides, sie halfen uns aus dem Wasser und auch wieder sicher ins Boot. Einigen Teilnehmern war einmal springen noch nicht genug. Sie sprangen noch ein zweites Mal. Nach dieser Mutprobe erreichten wir den wilderen Teil des Flusses. Nach Anleitung legten wir uns längs auf das Boot. Das Wasser spritze uns ins Gesicht – eine willkommene Erfrischung. Es passierte nicht selten, dass unsere Boote auf den Steinen und Felsen im Wasser hängen blieben. Aber auch hier wussten unsere Guides, was zu tun war und retteten uns aus dieser Lage. Vielen Dank dafür. Am Ende der Tour warf man uns das letzte Mal aus dem Boot und wir retteten uns ans Ufer.

Japan out 3  Foto: MSV Bautzen 04 Ein toller und aufregender Tag im Rahmen des Austauschprogrammes. Vielen Dank für diese Möglichkeit!

Saskia Rudolph
Sächsische Austauschteilnehmerin

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