Für 47 junge Sachsen beginnt Freiwilliges Soziales Jahr im Sport
In vielen sächsischen Sportvereinen wird am 1. September inzwischen traditionell der Staffelstab und damit verbunden auch eine ganze Menge an Aufgaben und Verpflichtungen von den alten an die neuen Freiwilligen übergeben. Die FSJ-ler haben in diesen Einsatzstellen einen festen Platz und sind als wichtige Helfer aus dem Kinder- und Jugendsport des Vereins nicht mehr weg zu denken. In diesem Jahr sind zusätzlich 15 neu anerkannte Sportvereine dabei, die erstmalig einen FSJ-Platz anbieten.Nach einer dreiwöchigen Einarbeitungs- und Orientierungsphase in den Einsatzstellen absolvieren alle Freiwilligen Ende September eine gemeinsame Einführungswoche im Sportpark Rabenberg. Dies ist die erste von fünf Seminarwochen, bei der die FSJ-ler eine spezielle und auf die Bedürfnisse ihrer Aufgaben im Kinder- und Jugendbereich angepasste Qualifizierung zum Übungsleiter und Jugendleiter durchlaufen. Das gegenseitige Kennenlernen und das gemeinsame Sporttreiben stehen dabei genauso im Mittelpunkt wie der Erfahrungsaustausch über die Arbeit in den Einsatzstellen.
Am Ende ist das FSJ für beide Seiten ein Gewinn: Die Jugendlichen erlangen eine Übungsleiter- und Jugendleiterlizenz und haben ein Jahr Zeit für die berufliche Orientierung - die Sportvereine erhalten qualifizierten Nachwuchs für die Verstärkung der eigenen Reihen.
Foto: Jochen A. Meyer



