"Sport frei" - für die Berufsausbildung!

Seit 2007 gibt es zwei Ausbildungsberufe für Unternehmen und Vereine mit kaufmännisch oder auch sportartspezifisch geprägtem Profil.

Die theoretische und praktische Ausbildung erfolgt nach dem Y-Modell, das heißt, dass die allgemeinen profilgebenden Ausbildungsinhalte der ersten beiden Ausbildungsjahre identisch sind.

Im 3. Ausbildungsjahr schließt sich dann die spezifische Ausbildung je nach Beruf wie nachstehend an:

Sport- und Fitnesskaufmann/-frau:

  • Betriebliches Rechnungswesen
  • Controlling
  • Personalwirtschaft

Sportfachmann/-frau:

  • Sportartspezifische Trainings- und Wettkampfstätten
  • Training
  • Wettkampfdurchführung

Der Ausbildungsberuf Sport- und Fitnesskaufmann/-frau bereichert schon seit 2001 die Berufelandschaft. Es ist in erster Linie eine kaufmännische Ausbildung für Einrichtungen der Sport- und Fitnessbranche. Daher liegt der Schwerpunkt hier bei den kaufmännischen Qualifikationen. Sport- und Fitnesskaufleute müssen den organisatorischen Ablauf des täglichen Betriebes sichern und für den wirtschaftlichen Erfolg der Einrichtungen sorgen. Seit 2007 wurden aber auch in diesem Beruf die Berufsbildpositionen „Sport und Bewegung" aufgenommen. Individuelle Eingangschecks durchführen, Trainingspläne erstellen und Kunden/Mitglieder an den Geräten anleiten sind damit in die Ausbildung integriert. Dennoch ist es im Unterschied zum/zur Sportfachmann/-frau nicht der sportpraktische Aspekt, der bei diesem Beruf im Vordergrund steht, sondern die Gewährleistung eines sich wirtschaftlich rechnenden Dienstleistungsbetriebes.

Für eine sportartspezifische Berufsausbildung gibt es den neuen Beruf „Sportfachmann/-frau". Dieser bietet jungen aktiven Sportlern die Möglichkeit, ihren Sport künftig auch als Beruf auszuüben. Die Initiative zur Schaffung des neuen Berufes wurde vom DOSB, der Stiftung Deutsche Sporthilfe und der IHK Frankfurt am Main angestoßen.
Zu den Ausbildungsschwerpunkten im Beruf Sportfachmann/-frau gehören sportspezifische Inhalte wie: Sport und Bewegung, sportartspezifische Trainings- und Wettkampfstätten, Training und Wettkampfdurchführung. Sie werden anhand der ausgeübten Sportart vermittelt und führen auch zum Erwerb einer Übungsleiter- oder Trainerlizenz (B). Berufsausbildung und persönliches Training können so miteinander verbunden werden und sind beste Motivation für alle Auszubildenden in diesem Beruf. Gleichzeitig werden im Beruf Grundlagen für die Zeit nach dem aktiven Sport geschaffen. Denn alle Qualifikationen, die zur Betreibung und Aufrechterhaltung des Sportbetriebes gehören, wie beispielsweise: Information und Beratung der Kunden/Mitglieder, Marketing und Verkauf von Leistungen und die Bearbeitung von Geschäftsvorgängen sind Aufgaben in Geschäftstellen von Sportvereinen und Sportverbänden.

Für weitere Fragen zur Berufsausbildung in diesen Berufen nehmen Sie bitte Kontakt mit den zuständigen Ausbildungsberatern Ihrer IHK auf!

  • IHK Dresden: Frank Menzer, Tel.:0351 2802-681
  • IHK zu Leipzig: Gabriele Seifert, Tel.: 0341 1267-1360
  • IHK Südwestsachsen Chemnitz-Plauen-Zwickau: Jana Fengler, Tel.: 0371 6900-1431

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