Bundeskanzlerin übergibt Großen Stern des Sports in Gold
02.02.2010
Bundeskanzlerin Angela Merkel überreichte in Berlin den „Großen Stern des Sports" 2009 in Gold gemeinsam mit dem DOSB-Präsidenten Thomas Bach und dem Präsidenten des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) Uwe Fröhlich in der DZ BANK am Brandenburger Tor. Insgesamt wurden 17 Sportvereine aus ganz Deutschland für ihr gesellschaftliches Engagement ausgezeichnet. Sie alle hatten sich vorher als Landessieger für das Finale um den „Großen Stern des Sports" in Gold qualifiziert. Sachsen wurde von der TSG Markkleeberg von 1903 vertreten. Der Verein vor den Toren der Stadt Leipzig kam in der Finalrunde auf Rang zehn und konnte sich über eine Siegerprämie in Höhe von 1.000 Euro freuen (Foto).Bundeskanzlerin Angela Merkel, die die Ehrung bereits zum zweiten Mal vornahm, würdigte die Arbeit der Sportvereine und ihrer ehrenamtlichen Helfer als wichtige Stütze der Gesellschaft: „Sage und schreibe 8,7 Millionen Menschen engagieren sich ehrenamtlich in rund 91.000 Sportvereinen. Sie tragen dazu bei, auch Werte zu vermitteln, die weit über die Sportausübung hinausgehen. So werden viele Aktive im Vereinssport zu echten Vorbildern in unserer Gesellschaft."
Der Gewinner der diesjährigen Auszeichnung, der Polizeisportverein Saar, überzeugte die Jury mit seinem bundesweit einmaligen Tanzangebot für behinderte und nichtbehinderte Menschen. Den mit 7.500 Euro dotierten zweiten Platz belegte der Turn- und Sportverein 1921 Ellern aus dem nördlichen Rheinland-Pfalz mit seiner Idee der Vereinskooperation mit sechs Partnern unter dem Titel „Gemeinsam sind wir stark". Auf den dritten Platz kam der Sporttreff Karower Dachse aus Berlin mit seiner Gesundheitsinitiative „Karow aktiv", verbunden mit einem Scheck über 5.000 Euro.
Die geehrten Vereine hatten sich in dem dreistufigen Wettbewerb zuvor auf der Lokal- und Landesebene durchgesetzt und waren bereits mit den „Großen Sternen des Sports" in Bronze und Silber ausgezeichnet worden. Insgesamt reichten mehr als 2.500 Sportvereine ihre Bewerbungen bei den Volksbanken und Raiffeisenbanken in Deutschland ein. Der Wettbewerb umfasst zehn Kategorien von Gesundheits-, Umwelt- und Klimaschutzmaßnahmen über Angebote für Kinder, Jugendliche, Familien und Senioren bis zur Förderung der Leistungsmotivation.





